2018-03-30 Zwei neue Projekte

1.) DJI Mavic Air

wenn man dachte dass man mit dem DJI Spark schon ein beinahe perfektes Fluggerät hatte, so dachten das auch alle DJI Mavic Pro/Platinum Besitzer. Und wie schon so häufig überrascht DJI mit einem neuen Fluggerät - dem Mavic Air - von dem man nach genauerem Hinsehen der technischen Details und Fähigkeiten wieder den Eindruck hat: "den brauche ich auch". Es kommen jetzt die ersten Fly More Combo Pakete heraus, die immerschon lohnen waren abzuwarten. Der Preisvorteil im Hinblick auf zusätzliche Akkus und dem besseren Ladegerät plus entsprechender Transporttasche ist finanziell im Combo Paket einfach eine top Option und sollte genommen werden. Wir hatten nun das Gerät selbst zum Testen im Haus und können nur positives berichten; die Qualität - alleine wenn man das Gerät nur in die Hand nimmt - ist zweifelsfrei. Das ganze mutet sehr "Apple ähnlich" an, auch dort hat man schon immer überrascht mit der Tatsache dass etwas auf den Markt kommt von dem man sich nie vorstellen kann wozu man es brauchen könnte - bis man es in Händen hält :-) Wir mögen das Ding. Genauere Tests und entsprechende Berichte folgen noch ....

2.) DJI Matrice 210 RTK

Der Markt will es - ein Arbeitstier. Ein Gerät dass in seinem Gewicht, technischer Möglichkeit und seiner Qualität keinen Anlaß für Kritik läßt. Hier ist es - der M210 RTK. Das Gerät das bei UAV-Austria eingesetzt wird hat neben der OnBoard FPV Kamera noch eine Z30 (30fach optischer Zoom Kamera) oben auf dem Kopter montiert (kann aber auch unten montiert werden) und ist durch das RTK GPS unabhängig, kann also Brücken unterfliegen und mit zweifelsfreier Qualität Ferninspektionen von Brücken aller Art durchführen, natürlich auch Windräder oder sonstige Bauwerke bzw. Einrichtungen genauer unter die Lupe nehmen - und das ist wörtlich zu nehmen.

Sie suchen den Haken an der Geschichte? Hier ist er: der erste Blick auf das Gerät läßt 4 Motore/Propeller erkennen - disqualifiziert demnach behördlich für alles über dem Einsatzgebiet II, also besiedelt und bebaut ist ein NO-GO. Nun, die Brücke von unten zu inspizieren werten wir mal als unbebaut, da Inspektionen von solchen Bauwerken vom Betreiber/Eigentümer in Auftrag gegeben werden und das Risiko für eine Beschädigung eines Brückenpfeilers sich im technisch vernachlässigbaren Ausgang einstufen läßt, den Rest deckt die Haftpflichversicherung ab. Den Wiener Stephansdom zu inspizieren ist - ohne viel Phantasie - eine ganz andere Geschichte! Auch hier halten wir in den nächsten Artikeln unsere Leser gerne am Laufenden, freuen uns aber auch über eMails wo wir auf spezielle Fragen zu diesem (und jedem anderen Thema rund um Kopter) aber gerne auch Rede und Antwort stehen.

ein Freibrief also, kein Hinweis dass dies nur überprüft ob man sich innerhalb einer Kontrollzone eines Flughafens befindet. Es wird nicht nach Einsatzgebiet geprüft (wie könnte man so etwas auch, da nicht einmal das Katasteramt eine solche Information vollständig führen würde ....), nicht auf Zulassung (es ist keine Datenbankverknüpfung zwischen App-Registrierung und bestehendem bescheid vorhanden - wäre auch der Überknüller), nicht auf technische Hintergründe - nein, nichts - aber der Flug ist erlaubt. Na dann, auf gehts, aber halt! Das Kleingedruckte - da gibt es doch etwas: Zitat "Die Darstellung in der App Drone Space beschränkt sich auf die luftfahrtrechtlichen Erfordernisse für den Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen der Klasse 1. Beim Betrieb sind auch alle Vorschriften betreffend Datenschutz, Naturschutz,m Gewerberecht etc. zu beachten", Zitat Ende. Hinter dem "etc" versteckt sich eine "Wildcard" den Nutzer trotzdem belangen zu können wenn denn trotz der ACG eigenen Falschinformation gegen die Auflage des Einsatzgebietes verstoßen wird (das ist also nicht etwa Datenschutz, Naturschutz oder Gewerberecht - das ist eher etc - die Bescheidauflage nämlich. Irgendwie amüsant, finden wir!

Es würde uns freuen würde sich die Austro Control an uns wenden, hätte man hier in einer weiteren Revision solche Falschinformationen schlichtweg eliminiert, oder gar verbessert. Wir gestehen aber: wäre so eine Standortevaluierung einfach - hätten wir schon eine App programmieren lassen.


2018-03-28 aus gegebenem Anlaß! Stichwort "Bewilligungsverlängerungen"

Liebe Leser! Dieser Artikel ist wichtig für Sie wenn Sie eine laufende Bewilligung eines Kopters haben ... Die Austro Control weist darauf hin, dass Verlängerungen nur dann beantragt werden können, wenn denn die Bewilligung des entsprechenden Kopters zumindest noch am letzten Tag der bestehenden Gültigkeit eingebracht wird! Soll heißen: verlängern geht nur, wenn der letzte Bescheid noch gültig ist. Zur Zusammenfassung: Verlängerungen sind einfacher zu handhaben (Antrag, Logbuch, technische Erklärung und Versicherungsnachweis) und haben im Fall einer positiven Behandlung dann eine neue Bescheidgültigkeit von 2 Jahren. Eine Neueinreichung wird notwendig wenn man die "Frist" versäumt hat und der zu beantragende Kopter keinen aktuell gültigen Bescheid hat, ist technisch komplexer (abhängig vom beantragten Einsatzgebiet) und hat bei höhern Kosten seitens Amtshandlung dann nur eine Gültigkeit von 12 Monaten. Es ist also durchaus lohnend sich einen "Merker" für die rechtzeitige Verlängerung zu setzen.

Das UAV-Austria-Team wünscht frohe Ostern!

2018-03-18 Austro Control Drohnen-APP

Die österreichische Luftfahrtbehörde hat einen wichtigen Schritt gemacht - eine APP auf den Markt gebracht (iOs & Android) die auf den Bezug von geografischer Lage Auskunft über die Durchführbarkeit von Kopterflügen gibt. Name "Drone Space" (wir haben die Version 3799.0.0 unter die Lupe genommen). Eine Kooperation mit der Firma UniFly, eine eigentlich smart aussehende APP. Mussten wir natürlich sofort testen!

Unser Urteil: DURCHGEFALLEN

Vernichtend würde unser Urteil sein, denn das einzige was bei einer Anwedung der APP kontrolliert wird, ist die Tatsache ob sich das beabsichtigte Fluggebiet innerhalb einer Kontrollzone befindet, sonst leider nichts, ja vielmehr ist das Ergbnis gegen den Bescheid unseres zugalassenen Kopters verstoßend, eine grobe Verletzung demnach und folgend unter einer Strafandrohung von EUR 22.000,00 zu administrieren.

Ein Beispiel: wir befinden uns angenommen mitten in Leobersdorf, geben als Fluggerät einen DJI Inspire (Quadkopter) ein, können die Information hinzufügen im Umkreis von 250m etwa 130m hoch fliegen zu wollen. Drückt man nun den Knopf für "bearbeiten" der Anfrage bekommt man als Ergebnis "ERLAUBT". Ok,

 

 

 


2018-02-20 Eine handvoll neuer Produkte hat den Markt erreicht. DJI Mavic Pro Platinum, DJI Mavic Air und DJI Spark, sowie Yuneek H520 sind nur ein kleines Segment and Massenkoptern. Wahrlich würde die UAV-Austria gerne die Verkaufsstatistiken sehen, es wird angenommen, dass diese - vielleicht auch wegen der Jahreszeit - rückläufig sind, oder aber einfach ein Rückgang der Nachfrage vorliegt. Was sehr wohl erkannt wird, ist, dass spezielle Komponenten eher höher preisiger Kopter ein "upgrade" erfahren und weiter entwickelt werden. Sei es bessere Kameras, höher Auflösung auf Infrarotaufnahmen oder aber das "Sensing System" (Umgebungssensoren) nun in mehrere Richtungen einen Kopter im Flugweg absichern, hier scheint es mehr Entwicklung zu geben. Seien wir gespannt was in naher Zukunft auf den Konsumenten zukommt.

 

Was allen Produzenten fehlt: ein kleiner/leichter Kopter (unter 5kg, wünschenswert 2-3kg) mit einer Kameraqualität eines DJI Mavic oder besser, doppelte Akkus und redundante Navi/Fluglagecomputer. An der Technik kann es angesichts der Mikrodrohnen nicht liegen, was ängstigt die Hersteller also ein solches System zu einem erschwinglichen Preis (und damit für dicht besiedeltes Gebiet) verfügbar zu machen?


2018

Das neue Jahr hat begonnen und wir sehen - den Stimmungsbildern einer schönen Schneelandschaft  abgesehen - dem Frühling entgegen, jener Jahreszeit in welcher die Kopter wieder entstaubt werden um diverse Luftbildaufnahmen anzufertigen. 

Was hat sich geändert?

Nichts! Kurz und ohne Umschweife. Leider gibt es keine Verbesserung in den Regulativen, keine Erleichterung beim Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen, nichts hat sich verändert! So mancher mag behaupten dass dies gar nicht so schlecht sei, denn immerhin hat sich eine bestehende Gesetzeslage bisher noch nie zum Gunsten des Anwenders verändert - so gar nicht! Die bisher ausgelieferten M600PRO-C-III haben ihre technische Zulassung erhalten und die Betreiber bereiten die Ausrüstungen vor um endlich umzusetzen was bisher mangels eines entsprechend tauglichen Gerätes eben nicht möglich war.

Leider werden aber auch die Mitteilungen in den Median über den "Missbrauch" von "Drohnen" nicht weniger. In Amerika gibt es jetzt den ersten mittelbaren Flugunfall im Zusammenhang mit einem UAV. Den Berichten nach hat ein mit einem Lehrer und einem Schüler besetzter Hubschrauber des Typs Robinson R22 bei einem Ausweichmanöver um ein UAV Berührung mit Bäumen gehabt und kam dabei zu Absturz. Glücklicherweise wurden die beiden Insassen des Hubschraubers nur verletzt, das Luftfahrzeug ist jedoch ein Totalschaden. Nun erhebt sich die Frage nach der Verschuldung - die Versicherungsgesellschaft des Betreibers des Hubschraubers wird jedenfalls im Regress vom UAV Piloten die Unkosten einklagen, wäre das uLFZ (unbemannte Luftfahrzeug) doch kausal am Schaden des Hubschraubers in Verbindung zu bringen. Was dies in diesem Fall - oder gar bei einer Verletzung höheren Grades mit Invalidität bzw. Tötung der Insassen bedeuten würde möchte man sich an dieser Stelle gar nicht vorstellen.

Wie wiederholen daher den Aufruf zur Vernunft! Es ist ein Gesetzesverstoß ohne Zulassung ein uLFZ zu betreiben (sofern es sich um ein uLFZ >250g mit Kamera (egal ob gewerblich oder privat betrieben) und zu einem anderen als dem Zweck des Fluges selbst betrieben wird - handeln.

Eine Zulassung für unbebautes und unbesiedeltes Gebiet ist verhältnismäßig leicht zu erhalten (eine Versicherung, (ab etwa 80 EUR/Jahr,) eine technische Beschreibung, die Betriebsgrenzen, ein Antrag und persönliche Daten reichen aus) und im überwiegenden Fall wird das zulässige Einsatzgebiet auch genügen - und schon kann der Luftbildaufnahme nichts mehr im Wege stehen.

Flughäfen, Flugfelder und Plätze, besiedelte Gebiete und Autounfälle sowie große Gesellschaftliche Ereignisse (Konzerte, Fußballspiele) sind nicht die geeigneten Motive für UAV's ohne der technischen Mindestanforderung.

Möge die kommende Saison für alle schad- und klaglos vorbei gehen.

Ihr UAV-Austria Team!


ES IST GESCHAFFT!

2017-08-30 Ein altes Sprichwort besagt "Gut Ding braucht Weile", das ist Recht so und wie die Ergebnisse zeigen hat es sich ausgezahlt "Zeit in Qualität" umzuwandeln. Wir dürfen den M600Pro-C-III präsentieren. Umgebaut mittels vollwertiger DJI A3 Flight Control (single GPS) ergibt das nun ein voll redundantes unbemanntes Flugobjekt mit unvergleichbaren Leistungswerten in dieser Klasse!

Kurz beschrieben: der Kopter ist auf Basis des DJI Matrice M600Pro aufgebaut, und ohne das bestehende System zu verschlechtern wurde über eine Elektronik die einen Fehlerzustand des Master-Flight Controllers erkennt eine DJI A3 Flightcontrol verbaut. Dies gewährleistet, dass sämtliche Vorteile des DJI Systems (Lightbridge 2 Bild/Datenübertragung, die aussagekräftige Telemetrie) erhalten bleiben.

Was bemerkt der User: beim Initialisieren des Kopters ist der Master Controller (die A3 Pro mit 3fach GPS) in Betrieb, über den Umschalter der Kanalerweiterung wird manuel auf die Slave-Flightcontrol umgeschaltet um deren Funktion zu testen. Bei positivem Ergebnis wird wieder auf die Master Flightcontrol zurück geschaltet und nun kann der Flug wie geplant stattfinden. Ab jetzt bestimmt die Überwachungselektronik den Flugzustand und würde bei einem erheblichen Fehler der aktiven Flightcontrol auf die Redundanz zurück greifen.


2017-08-01 Die UAV-Austria hat nun mit dem DJI Spark das letzte Produkt aus der Palette der DJI Produkte zum Testen und Beschreiben, Angreifen und Besprechen im Haus. Wir fliegen diese Geräte bei bedarf vor und können so hoffentlich alle Fragen beantworten die von Kunden in Bezug auf Technik und Handhabung aufkommen können. Machen Sie sich selbst ein Bild:

DJI SPARK

DJI MAVIC

DJI PHANTOM


DJI INSPIRE

DJI MATRICE 600



2017-03-23 Es gibt wahrlich Neuigkeiten in mehrerlei Hinsicht:

A) die für unseren exemplarischen M600 zu verwendeten Komponenten inklusive Umschaltung wurden Anfang März in einem Hexakopter (<5kg) behördlich zugelassen. Dies entspricht zwar noch nicht dem Endausbau des M600-C-III (hier müssen noch die Batterien gegeneinander entkoppelt werden - per DJI Standard sind die 6 Stück Batterien NICHT kurzschluss-sicher gegeneinander entkoppelt) - doch ist die CAM-Bus Umschaltung bereits damit exemplarisch "abgenommen".

B) befindet sich der UAV-Austria M600 A3 Pro auf dem OP-Tisch, dieser erhält neben der bestehenden A3 Navigationssteuerung (PRO, also Triple GPS) eine zweite A3 und entsprechende Batterieentkopplung. Leer hat ein Standard M600 mit den 6 batterien ohne! Kamera bereits 9,2kg, was bedeutet, dass die Klasse C maximal zu einem Einsatzgebiet "Besiedelt (III)" reicht. Das ergibt den Namen M600-C-III. Wir verwenden eine X5 Kamera und werden damit einen vernünftigen C Kopter erhalten, der mit der Komponentenqualität von DJI und dem Komfort der Go4 App ein unglaublich ausgereiftes System bedeutet.

C) Hat die UAV-Austria mit Yuneec eine Partnerschaft zu gegenseitigem Nutzen begonnen. Zwar hat Yuneec mit dem Typhoon H und dem gerade auf den Markt kommenden 520 und 920+ schon ein sehr ausgereiftes System - aber immer noch nicht C-tauglich - verfügbar. Man entnimmt den Medien jedoch, dass eine Kooperation mit der Uni Zürich mit dem Auftrag ein vollredundantes System zu entwickeln sehr vielversprechend aussieht und auch hier wohl über kurz über lang ein C-taugliches Gerät erwartet wird.


2017-01-20 Die UAV-Austria verhandelt gerade mit Herrn Schneeberger (http://www.vcopter.net/) über den Aufbau des Matrice M600 auf Basis der Anforderungen der Austro Control für eine technische Ausrüstung zum Befliegen des Einsatzgebietes III, Klasse 1 Kategorie C (Abflugmasse >5kg, Leergewicht bereits 9,2kg). Laut letzten ACG Auskünften ist die per DJI ausgelieferte Akkuschaltung nicht kurzschlußsicher und (wie wir schon weiter unten angekündigt haben) die Flight-Control nicht redundant aufgebaut. Für beides gibt es Abhilfe und in einem Gemeinschaftsprojekt zwischen UAV-Austria und VCopter wird ein System redundant aufgebaut und eingereicht. Unsere Prämisse die DJI Qualität und Performance zu erhalten ist Ziel des neuen Systems. Es wird also die DJI Remote Control aber auch die Go App erhalten und voll funktionstüchtig bleiben.

Wir dürfen über den Fortschritt berichten so er denn vorliegt.

Mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches neues Jahr verbleibt

Das UAV-Austria Team


2016-11-26 Der nächste Workshop wurde im Rahmen des österreichischen Aeroclubs, Landesverband Steiermark, in Graz abgehalten. Der Workshop war ein Erfolg, die Teilnehmer fühlten sich - wie die Feedbackbögen zeigen - informiert, wobei es fraglich ist, ob denn die Antworten auf die Fragen der Teilnehmer willkommen waren. Wie schon häufig wird die Verhältnismäßigkeit der vorliegenden Vorschriften hinterfragt. Nur weil es eine extreme Minderheit an unvernünftigen Menschen gibt, kann nicht der Rest der Zunft in die "Knie gezwungen" werden. Immerhin wird ein einzelner Schnellfahrer im Straßenverkehr auch nicht zum Anlaß genommen alle anderen Verkehrsteilnehmer "in die Mangel zu nehmen". Zudem scheinen diverse Berichte zu bestätigen: ".... wozu eine Zulassung, das schadet mir ja nur, ich fliegen lieber ohne .....".

Der österreichische Rundfunk war ebenfalls anwesend und hat Interviews bzw. Aufnahmen dieses Workshops erstellt, die einen solchen Umstand durchaus beleuchten. Bei Verfügbarkeit der Sendung (TV-Thek) wird hier der Link angefügt.

Vom Handel wurde bemängelt, dass seitens der Behörde keine grundlegende bzw. einfache Information zu diesem Thema vorhanden wäre - Grund genug einen solchen "Handzettel" zu erstellen. Dieser versteht sich als Beipackzettel zu unbemannten Luftfahrzeugen und sollte bei Erwerb eines solchen Gerätes dem neuen Eigentümer unmittelbar ausgehändigt werden.



2016-11-10 Der MATRICE 600: nach Installation, Flug, Forschung und finaler Betrachtung gibt es zu DJI Matrice und der beabsichtigten Zulassung im Einsatzgebiet III und IV (besiedelt, dicht besiedelt) leider keine guten Nachrichten: der Matrice 600 ist nicht voll redundant! Zwar hat sich DJI einiges einfallen lassen:

1.) nicht zwei oder drei - sogar sechs Batterien sorgen für eine tadellose Flugzeit und der geforderten Redundanz im Hinblick auf den Ausfall einer Stromversorgung; die Batterien sind in einem Ring geschalten und sind voll überwacht; ein Abheben mit weniger als 6 Batterien ist gar nicht möglich.

2.) Propeller, Motoren und Regler: fantastisch, hier ist die Redundanz ebenfalls gegeben - selbst der (sehr unwahrscheinliche Fall - MTBF <10-9) Ausfall zweier (oder sogar 3er Motoren) wird durch einen Funktionsmodus Kreisel abgefangen, der Kopter begibt sich in Eigenrotation und erreicht damit auch wieder eine Art Stabilität die es erlaubt den Kopter aus einem Gefahrengebiet heraus zu fliegen. Die Landung ist dann nebensächlich, wird aber wohl nicht ohne weiterem Schaden am Kopter ablaufen ...

3.) Navigation: geliefert wird der Matrice mit einem GPS Navigationssystem (A3 Navi), das über entsprechende Erweiterungen (zwei weitere A3 Navis) auf ein A3 Pro umgerüstet werden kann; UAV-Austria hat dies zu Studienzwecken auch gemacht, auch hier gibt es Bestnoten - dreifach Redundanz. Wir können uns an dieser Stelle zwar nicht ganz erklären wozu eine DREIFACH-Redundanz benötigt wird, aber ok, DJI wird hier mehr getestet haben .... Wie auch immer, jede der einzelnen A3 Navigationsmodule kommt mit einer eigenen IMU (Inertial Measurement Unit = Kreiselbaugruppe), fein, aber:

JETZT KOMMTS: die Flight Control (FC): dieses Modul verbindet "als Herzstück" die Navigationskomponenten (eine oder mehrere im Fall der A3 Pro) mit der integrierten IMU1 mit den Motoren (6 Stück ECU ... Engine Control Unit) und stellt damit einen "Flaschenhals" dar; fällt dieses Teil aus, sind die Motoren "aus dem Rennen"; DJI hat hier noch keine Lösung parat die diese Komponente redundant vorsieht, aber so wie der Matrice 600 aufgebaut ist - ist er im Kontext der LBTH67 nicht redundant aufgebaut und daher (selbst mittelts A3 Pro) für nicht mehr als unbebautes Gebiet zulassungsfähig!

UAV-Austria prüft alternative Rettungssysteme als Redundanz bzw. Backup System; Für eine Fallschirmlösung ist jedoch eine Zusammenarbeit zwischen System A und B (Fallschirm) notwendig um z.Bsp. die Propeller zu stoppen wenn der Fallschirm auslöst - diese Funktion muss autonom ausgeführt werden, sollte die FC ausgefallen sein würde das manuelle Stoppen der Motoren unter Umständen nicht möglich sein und den Fallschirm (bzw. dessen Leinen) kappen oder "verwirren" und damit einen unkontrollieren Absturz verursachen - wieder nicht zulässig für einen Antrag auf Flüge in besiedeltem Gebiet. Aber wir bleiben drann ......


2016-11-01 Der Landesverband Steiermark des Österreichischen Aeroclubs veranstaltet in Kooperation mit der UAV-Austria einen "Drohnen-Workshop". Interessenten mögen sich bitte mit Herrn Johann Sieber Mobil 0676/4175401, E-Mail j.sieber@mfg-am.at in Verbindung setzen. Das Thema wird in der Aussendung beschrieben. Die Kosten belaufen sich auf EUR 50,00 pro Teilnehmer.


2016-10-02 DJI kündigt den Mavic und Mavic PRO an .... ein Handtaschen- bzw. Rucksackgerät für den Urlaub bzw. den "schnellen Schuß aus der Hüfte. Eine Klappmechanic der einzelnen Arme macht den Mavic handlich und klein im Sinne der Transportanforderungen. Vollgepackt mit jenen KOmponenten die in den größeren Brüdern verwendet werden ist der handliche Kopter sicher ein tatelloser "Allrounder".

Doch Achtung! Es gelten nach wie vor die gleichen gesetzlichen Bestimmungen nach dem Luftfahrtgesetz wie auf den entsprechenden anderen Seiten der UAV-Austria beschrieben ist!

Hier gehts zum Link: DJI Mavic Pro


2016-07-06 Der Matrice 600 Multikopter ist geliefert und aufgebaut worden. Eine schnelle Konfiguration zeigt eine problemlose Handhabung wie schon von Inspire und Phantom gewöhnt. Ungewohnt ist, dass bei keinem des gelieferten Zubehörs (A3 Zusatz-GPS, Zenmuse X3 Gimbal, Zenmuse X15 Gimbal) eine gedruckte Aufbauanleitung zu finden ist. Um sich hier selbst zu helfen muss man Kreativität zeigen. Der Zenmuse Gimbal X3/X5 und XT werden im Matrice 600 Manual beschrieben, für die anderen Zubehörteile muss man unter der Kategorie "Industrial" nach den entsprechenden Teilen/Manuals suchen ...

Der Jungfernflug wurde mit X3 Gimbal aber noch ohne GPS Redundanz durchgeführt (schrittweise wird nun das Zubehör aufgerüstet um jeweils eine singuläre Fehlerquelle zu haben.

Das Abfluggewicht ist bei diesem flugbereiten Gerät schon beträchtlich - knapp über 9 kg; Die Spannweite mit ausgeklappten Rotoren läßt einem das Wort "Respekt" neu definieren. Nach einer umfangreichen Vorflugkontrolle wurden die Motoren das erste Mal gestartet. "The homepoint has been updated" ist eine vertraute Ansage, dass die aktuelle geografische Position zum Zeitpunkt des Motorenstarts als "Heimatpunkt" im System gespeichtert wird. Dieser Punkt hat bei DJI eine besondere Bedeutung. Hinweis: Return Home & Land (Heimkehren und Landen), Battery Home Return Time (automatische Heimkehr bei berechneter Batteriespannung) u.v.a.m.

Der gewichtsmäßige für den Matrice 600 kaum wahrnehmbare Kameragimbal Zenmuse X3 ergibt im Schwebeflug eine ungefähre Flugzeit von 35 Minuten (mit den 4500mA - TBS47 Batterien). Nach dem Abheben klappt der Kopter selbständig bei 1,2m über Grund das Fahrwerk ein. Das Fluggeräusch ist sehr angenehm, die geringe Drehzahl ergibt eine sehr niedrige Frequenz die nie störend empfunden wird. Der erste Flug dauerte gerade mal 10 Sekunden da die Gimbal Nickfunktion viel zu sensibel eingestellt war - also noch einmal schnell landen und nachjustieren - erledigt. Bei soviel Batteriekapazität kann ganz einfach ein weiterer Flug angesetzt werden :-)

Völlig Problemlos wurden in weiteren 23 Minuten fast 5400 Meter zurückgelegt. Neben einer manuellen Flugführung, FPV Flugmodus wurden auch die speziellen Features wie Point of Interest, Follow me und Waypoint getestet - alles einwandfrei. Der Abschluss des FLuges wurde als Emergency Landing getestet indem die Fernsteuerung ausgeschaltet wurde - wenn schon - denn schon. Auch das hat alles auf Anhieb funktioniert (Fail Safe Höhe, Return to Home Point, Landing Gear lowering, Landing .....).

 

Wenn ich etwas bemängeln wollte, dann dass einige Einstellungen am Gerät (bzw. iPad wie Bildeinstellungen (ext source) wurden seit der letzten Konfiguration nicht gespeichert. Es wäre fein, wenn alle Parameter die einmal gesetzt werden auch im System bleiben würden.

 

Unser UAV-Austria Fazit: die schon bekannte Qualität eines Inspire wurde auch hier erreicht. Die Handhabung einer Software -App für unterschiedliche Geräte macht Sinn und erleichtert die Bedienung mehrerer Geräte erheblich.

Wir geben DJI die Bestnoten für dieses Produkt.

Mal sehen wie die Erweiterungskomponenten (A3 Pro, X15 Gimbal) das System redundant machen ohne die Verläßlichkeit zu beeinträchtigen.


2016-06-06 Die UAV-Austria erhält ihren DJI Matrice 600. Das Gerät soll durch entsprechende Aufrüstungen und Modifikationen zu einem C-zulassungsfähigem Gerät aufgebaut werden. Wir werden über den Ausgang berichten.


2016-06-02 Die UAV-Austria veranstaltet in Kooperation mit Modellbau Lindinger an dessen Standort (Industriestrasse 10, 4565 Inzersdorf, Phone: +43(0)7582-81313-0, Fax: +43(0)7582-81313-17, office@lindinger.at) wieder einen Basic Multicopter Workshop statt. Details und die Bestellung/Reservierung sind über den Onlineshop abzuwickeln.


2016-05-12 Der Bayrische Rundfunk (BR) bringt in einer guten Zusammenfassung einen möglichen Aspekt auf: Kommerz. Nicht neu, aber Versuche des zuständigen deutschen Ministers den Modellflug generell (also Kopterflüge eingeschlossen) auf 100m über Grund zu beschränken - so vermutet der BR - diene der Etablierung eines kommerziell nutzbaren Luftraumes. Anders gesagt: die Industrie möchte neue Produkte umsetzen und erhält dafür entsprechende Unterstützung aus der Politik. Ist das neu für uns? Ich erinnere mich ganz klar an eine ähnliche Tendenz der EU das Wasserrecht zu privatisieren - ein eventuell völlig neuer Wirtschaftszweig! Die Bevölkerung hat dies jedoch nicht zugelassen, gut so. Wie können wir uns nun gegen eine neue Kommerzialisierung schützen?

Hier der LINK zum Bericht.


2016-05-11 Die UAV-Austria informiert Vertreter unterschiedlicher Gemeinden in Österreich im Rahmen eines Seminars der ÖKOM über die möglichen positiven Aspekte der unbemannten Fliegerei - am Beispiel Multikopter. Im perfekten Rahmen verläuft die Vorstellung informativ und eröffnet dabei für viele Teilnehmer völlig neue Perspektiven .....


2016-05-05 Die Zeitschrift PROP (OeAC) veröffentlich meinen Bericht zum Thema "Transponder für Modellflugplätze" (folgt dem News-Beitrag weiter unten von 4.6.2016). In diesem Bericht geht es nicht explizit um Multikopter, aber um das artverwandte Thema des Modellfluges. Ein Hobby das derzeit - vor allem wegen der Vorfälle rund um Multikopter - im Rampenlicht steht. Da die "herrenlosen Drohnen" so gefährlich sind, werden den Modellflugplätzen keine positiven Bescheide über deren Anträge die Maximalflughöhe von 150 Meter über Grund überschreiten zu dürfen, zugestellt. Das ist natürlich stark vereinfacht zusammengefasst, aber ein gewisser Zusammenhang ist nicht abzustreiten.

Hier der LINK zum Bericht im Prop.at


2016-04-17 Schon wieder / oder noch immer gibt es gefährliche Annäherungen bemannter Luftfahrzeuge mit "Drohnen". Ich verstehe nicht warum das passieren kann? Der CoPilot wird garde befragt .... Ich wäre gespannt einen Drohnenpiloten zu "ergreifen" um mit der "Bestrafung" einmal ein Zeichen zu setzen. Meine Damen und Herren: das ist gefährlich und steht in keinem Verhältnis zu dem Flugerlebnis oder den dabei gewonnen Bildern oder Filmaufnahmen!

 

Leider verstehen die Behörden aber noch nicht, dass Regelungen bezüglich Bewilligungen oder auch Chips am Luftfahrzeug zur Registrierung von solchen Aktivitäten nicht abhalten wird .... Wer so einen Unfug treiben möchte wird das in Zukunft auch machen - und zwar ohne Registrierung.

Also bitte lieber umdenken und sich der Gefahr bewußt werden.

Die Redaktion


2016-04-11 In Amerika scheint sich eine Einigung UND eine Lösung in Bezug auf das Fliegen von unbemannten Luftfahrzeugen in auch bewohnten Gebieten abzuzeichnen. Der ORF berichtet über eine Annäherung in den Verhandlungen rund um das Fliegen unbemannter Luftfahrzeuge und dies bezieht sich auf eine Einigung vieler betroffener Parteien. In Österreich ist es leider noch so, dass die Multikopter Piloten auf der "Watchlist" stehen. Der Umstand in den USA läßt aber wieder Hoffnung aufkommen, dass wir nicht nur durch strengere und zusätzliche Regeln in die "Knie gezwungen" werden, sondern auf realistischer Abschätzung der Gefahren und den technischen Forderungen Möglichkeiten zur Durchführung von Foto oder Videoflügen haben. Der Aufruf auf unserer Webseite gilt aber jedenfalls! Bitte keine unnötigen Risiken eingehen!

Hier geht's zum LINK


2014-04-07 INFO für Kunden des DJI Inspire 1: "Firmware Update auf die Version 1.8.1.0" wurde per 7.4.2016 freigegeben.

Was wurde verbessert: Major Updates

 

1. Improved encryption to enhance security during transmission. controller must be upgraded or else they will not link.

 

 

Both the aircraft and the remote (uLFZ und Fernsteuerung)

 

2. Fixed the issue of batteries over-discharging when stored for extended periods of time (over 90 days).

 

3. Fixed the issue of landing gears lowering in midair on rare occasions.

 

4. Improved stability for camera.

 

5. Optimized gimbal parameters.

 


2016-04-06 DIe UAV-Austria plant eine Informationskampagne bei der OZB und der Austro Control im Hinblick auf genehmigte Modellflugplätze und deren täglicher Betrieb. Immer wieder kommt es zu Überflügen von Modellflugbereichen durch bemannte Luftfahrzeuge (speziell Einsatzflüge des Ministeriums oder des Rettungsdienstes (zumeist Hubschrauber)) UNTER der Mindestflughöhe. Dies ist sogar legal, denn nach dem Luftfahrtgesetz sind die genannten Flugdienste im Such und Rettungsdienst von der Mindestflughöhenregelung ausgenommen - und niemand fragt ob der Hubschrauber tatsächlich im Einsatz war oder nicht. Der Rückflug von einem Einsatz wird immer gleich behandelt wie der Einsatz selbst - ungerechtfertigt, denn dann wäre ein Rettungsfahrzeug auch immer im Einsatz.

Es scheint jetzt nicht zielführend aus dieser theoretischen Gefahr und statistischen Wahrscheinlichkeit pauschal alle Modellflugplätze zu sperren, auch die Regelung nach den 150m Mindestflughöhe ÜBER GRUND ist kein echter Bezugspunkt für die Hubschrauberpiloten. Diese Piloten fliegen am Höhenmesser immer im Bezug auf Meereshöhe (MSL), nicht in Bezug über Grund (AGL). Im Konturenflug ist die Höhe für diese Piloten so viel oder wenig einschätzbar wie die Flughöhe für einen Modellpiloten. Nur größere Flugzeuge fliegen mit einem Radiohöhenmesser, doch auch dieser wird nur zur Landung verwendet und dient nicht der Wahl der Flughöhe.

 

Die Austro Control verweigert die Eintragung der offiziell gemeldeten und genehmigten Modellflugplätze in Luftfahrtkarten. In gewisser Weise verständlich, denn der Gefahrenbereich wäre viel zu klein um in den Sichtflugkarten (Maßstab 1:250000) eingezeichnet zu werden, ein winziger Punkt wäre demnach die Gefahrenstelle, anders als bei Paragleit- oder Segelflugbereichen.

 

Hier käme ein Lösungsansatz: sie wäre verhältnismäßig leicht zu erreichen (zwar gibt es einen Kostenaufwand, trotzdem scheint es mir im Sinne der Sicherheit lohnend und für "gefährdete" Modellflugplätze förderlich:

EIN TRANSPONDER

Per Gesetz werden bemannte Luftfahrzeuge bis zu einem Stichtag per Mode-S Transponder ausgerüstet werden müssen. Dies sind Bordgeräte, die mit anderen Geräten in deren Reichweite Informationen über Flughöhe, Position und Richtung austauschen. Diese Informationen werden auf einem Bildschirm dargestellt und sollen Kollisionen zwischen Luftfahrzeugen verhindern. Einen solchen Transponder würde UAV-Austria auch auf einem Modellflugplatz installieren und damit jedem herannahendem Luftfahrzeug die Möglichkeit geben die Gefahr zu erkennen.

Knackpunkt ist die für den Modellflugplatz notwendige Höhendarstellung, dies müsste am Gerät so eingestellt werden, dass die 150m Höhe über Grund als "Zielhöhe" eingestellt sind und damit JEDES Luftfahrzeug den Modellflugplatz als Luftfahrthindernis in seiner ihm zustehenden Höhe "sehen" würde, und wenn es nur darum ginge die Rettungshubschrauberpiloten daran zu erinnern, dass er sich dem ihm relevanten Luftfahrthindernis nähert.

Für Großflugzeuge wäre ein Modellflugplatz dann am TCAS System ebenfalls erkennbar, jedoch seiner relativen Flughöhendifferenz wegen völlig irrelevant und keinesfalls irritierend.

 

ALLEN WÄRE DAMIT GEDIENT!


2016-04-04 Wer hat Intersse an einem zulassungsfähigem Multicopter für das Einsatzgebiet III (Besiedelt, gar IV dicht besiedelt) bis zu einem maximalen Abfluggewicht von weniger als 5kg. Unter den Auflagen der Austro Control und den aktuellen technischen Komponenten scheint es maximal eine GoPro (HD Aufnahmen) aber unter Berücksichtigung aller LBTH 67 Auflagen im Hinblick auf Redundanzen ein X8 zu werden. So ein Fluggerät scheint möglich und würde von UAV-Austria in Angriff genommen werden wenn Aussicht auf Erfolg besteht. Bitte nützen Sie den "Kontakt" Reiter oder schreiben Sie uns ein Mail wenn Sie Interesse an einem solchen Modell haben.


2016-04-02 Basic Multicopter Workshop bei Modellbau Lindinger: in einem ganztägigem Workshop wurde 20 Teilnehmern, die bei Modellbau Lindinger sehr gut untergebracht und versorgt wurden, das Thema "Multicopter" näher gebracht. Es lag der Schwerpunkt dieses Workshops auf einer Darstellung der aktuellen Gesetzeslage in Österreich und den technischen Definitionen und Anforderungen an einen privaten aber auch gewerblichen Betrieb von UAV's unter Anwendung des Luftfahrtgesetzes und Zulassungskriterien der Austro Control. Der Workshop war ein Erfolg wie das Feedback der Teilnehmer zeigte. Danke an Matt White, Geschäftsführer des Modellbau Lindinger für die zu Verfügung Stellung des Geschäftslokals und Einbindung der Administration via WebShop, Markus Samwald für das Engagement im Vorfeld und der Hilfe zusammen mit Gabriel Wick, Andreas Kals, und speziell auch Wolfgang Lemmerhofer für die Koordination und Vermittlungsarbeit.

Der Bericht dazu im Prop.at: LINK


2016-03-29 Der Computerchiphersteller INTEL investiert .... 60 Mio Dollar die INTEL in die Kooperation mit Yuneec investiert hat zeigen, dass es in eine bestimmte Richtung gehen soll und UAV eine gewisse Zukunftschance haben .... man heute vielleicht noch gar nicht weiß wozu UAV's einmal noch dienen werden. Hier aber ein nettes Werbevideo! Hier gehts zum LINK


2016-03-17 Auf folgender Basis regelt nun auch die italienische Luftfahrtbehörde (ENAC) ihre Bestimmungen der uLFZ Fliegerei etwas genauer: Zitat: "Over the year 2015 the ANSV received 18 reports of unmanned vehicles interfering with flight operations in civil airspace, a sharp increase compared to previous years." Zitat Ende

Hier gehts zum LINK


2016-03-17 Der ORF zeigt in der Reihe "heute Konkret" einen 18minütigen Bericht über das Fliegen von uLFZ (unbemannten Luftfahrzeugen), bei der sich auch einer der beiden Direktoren der ACG (Austro Control GmbH) zu Wort meldet.

Hier gehts zum LINK der ORF TV-Thek


2016-03-14 Nun gibt es eine Fallschirmlösung auch für die DJI Phantom Serie. Ein entsprechendes Backup System das dann greift, wenn der Quadkopter sich im freien Fall befindet - also völlig unabhängig von bestehenden Bordsystemen. Was auch gut ist, denn was nützte der Fallschirm wenn der einzige Computer der ihn steuern soll gerade "steht"?

Hier gehts zum LINK


2016-03-08 Endlich gibt es eine Drohnenabwehr: "SkyWall" – Startup entwickelt Drohnen-Abwehr-Bazooka; hier der LINK zum Bericht (Quelle: der standard); nicht die erste Idee, eine Japanische Firma hatte ebenfalls ein System mit einer Netzlösung vorgeschlagen, allerdings wurde dort das Netz von einer anderen Drohne "getragen" und der Eindringling "ins Netz gefischt".

Hinweis der Redaktion: die bekannt gegebene Reichweite wird nicht ausreichend sein, da wäre es effizienter dem Piloten die Fernsteuerung weg zu nehmen.


2016-03-04 "Airbus bei Paris fast mit Drohne zusammengestoßen" (Quelle: orf.at - LINK).


2016-02-12 UAV-Austria führt in Kooperation mit Modellbau Lindinger einen "Basis Kopter Workshop" (kostenpflichtig) als UAV Schulung am Firmenstandort der Firma Modellbau Lindinger (4565 Inzersdorf, Industriestraße 10) durch. Termin: 02-04-2016. Es sollen die rechtlichen Grundlagen ebenso beleuchtet werden, wie die technischen Eigenschaften und Möglichkeiten heutiger Produkte.

Hier geht es zum Modellbau Lindinger Shop: LINK

Unter unserer Homepage - Rubrik "Flugschule" sind auch Details nachzulesen.


2016-01-14 Das für die österreichische Luftfahrtbehörde zuständige Ministerium (BMVIT) entwirft eine Feststellung, dass für jeglichen durchgeführten Modellflug zu jedem anderen Zweck als jenem des reinen Fluges selbst (kann also nur Foto- bzw. Videoflug gemeint sein, ungeachtet des reinen privaten oder gewerblichen Einsatzes) eine behördliche Bewilligungspflicht besteht.

HINWEIS: dies ist ein Entwurf der eine Novelle des Luftfahrtgesetzes notwendig machen würde, das wird - wie sich erahnen läßt - dauern. Derweil gilt: NUR gewerblich genützte Luftfahrtgeräte können eine Betriebsbewilligung erhalten (wobei sich die Zulassung nur auf das Fluggerät und seine technischen Anbauten bezieht, nicht auf die Verwendung der Kamera!)


2016-01-01 UAV-Austria wird als Zusammenschluß kundiger und engagierter Personen unterschiedlicher beruflicher Herkunft aber gemeinsamen Interesses ins Leben gerufen. Aus den Anforderungen der tagesaktuellen Entwicklung wird UAV-Austria als ein Projekt der Firma AviTec gestartet um eine Anlaufstelle für (angehende) Drohnenpiloten zu rechtlichen & technischen Anfragen zu sein. Wir sehen es aber auch als Notwendigkeit die Interessen der Modellflug- und UAV-Piloten vertreten zu sehen. Die aktuellen rechtliche Entwicklung läßt hier einiges an Arbeitsaufwand erahnen.